Stellahuset DHS-SF museum

Stella

In den 1980er Jahren startete das Museum ein Projekt, bei dem es darum ging, den heutigen modernen Hausbau zu dokumentieren. Ein Fertighaus der Firma Nordbohus, ein in Sogn weit verbreitetes Produkt zu dieser Zeit, wurde auf dem Museumsgelände errichtet und 1987 fertiggestellt. Die Einrichtung ist identisch mit der eines vergleichbaren Hauses einer wirklichen Familie. Da die Scheidungsrate auch im ländlichen Norwegen schon relativ hoch war, wurde eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern gewählt.

Das Fertighaus „Stella” hat zwei Stockwerke, eine Wohnfläche von 150 m2, Fußbodenbelag und tapezierte Wände. Die Einrichtung ist in Pastellfarben gehalten, wie es in den 1980er Jahren Mode war. Der rote Herd und Kühlschrank stammt aus den 1970er Jahren, genau wie das Fernsehzimmer. Nur wenige hatten damals genug Geld, alle Möbel neu zu kaufen.

Weiterhin befinden sich im Erdgeschoss zwei sich gegenüberliegende Kinderzimmer, ein Bad, Waschküche und Abstellräume. Im Obergeschoss gibt es zwei Wohnzimmer, Küche und Bad sowie ein Schlafzimmer. Alle Familienmitglieder haben ihr eigenes Zimmer mit individueller Einrichtung. Das Zimmer des 10-jährigen Mädchens ist in Rosa gehalten und mit Schlafsofa, Sitzsack und Schreibtisch ausgestattet. Im Zimmer des 14-jährigen Jungen steht ein typisches 1980er-Jahre-Wasserbett. Im Schlafzimmer des Obergeschosses fallen vor allem der Kleiderschrank und das moderne, sperrige Doppelbett mit eingebautem Radio ins Auge. Ansonsten ist das Obergeschoss durch eher offene Lösungen mit mediterran inspirierten bogenförmigen Türöffnungen geprägt.