Leitehuset

Das Haus wurde vom Architekten Per Lingaas aus Bergen entworfen und 1964 in der Wohnsiedlung Leite in Sogndal gebaut. Typisch für diese Zeit ist, dass es nur eine Etage gab und keinen Keller. Auch die senkrechte Verschalung in Braun und die Schwingfenster sind charakteristisch. Das Haus wurde für eine alleinstehende Dame gebaut und ist daher mit 76 m2 etwas kleiner als ein normales Einfamilienhaus der 1960er Jahre. Die Einbauküche hat ein Waschbecken aus Stahl und fließend Warm- und Kaltwasser. An elektrischen Geräten gibt es Herd, Kühl- und Gefrierschrank. Die Essenszubereitung, Lagerung von Lebensmitteln und die Hausarbeit generell wurden dadurch erleichtert. Zur gleichen Zeit nahm auch das Angebot an Fertigessen, Kleidung und anderen Konsumgütern zu.

Die fabrikgefertigten, modernen Möbel aus Teakholz stehen ebenfalls für die Modernisierungen in der Nachkriegszeit. Einen zentralen Platz in der Stube hat der Fernsehapparat. Ab 1960 gab es regelmäßige Fernsehsendungen in Norwegen, was wiederum Umgangsformen und kulturelles Leben stark beeinflusste.

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